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Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung - Der Weg in die Zukunft

Der Forschungsbereich des AGFW organisiert sich als leistungsorientiertes Netzwerk von Forschungsinstituten, Hochschulen, Versorgungsunternehmen und Industrie, dem die Forschungsstelle dienstleistend, projektsteuernd und koordinierend zur Verfügung steht. Insgesamt wird der Forschungsbereich vom Forschungsbeirat des AGFW unter Mitwirkung verschiedener Bundesministerien, benachbarter Verbände und Vertretern der Wissenschaft weiterentwickelt, geführt und beaufsichtigt.

Ausgerichtet auf die Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft für Kraft-Wärme-Kopplung, Fern- und Nahwärme zielen die Aktivitäten darauf ab, die dazu erforderlichen Strategien zu entwickeln und Orientierungen zu geben. Hierbei sind Themen zu konzentrieren, Lösungen zu finden, Fragen zu beantworten, Botschaften zu kommunizieren und positive Impulse zu setzen, um Entwicklungen zu fördern.

Zentrales Gremium der Forschung ist der Forschungsbeirat. Er analysiert Ergebnisse, integriert Meinungen, bildet richtungsgebende Auffassungen.

Internationale Zusammenarbeit

Mit dem Zusammenwachsen der EU und dem Aufbau der EuroHeat hat sich die Frage gestellt, wie mit größerer Effizienz Forschungsprojekte der Fern- und Nahwärme vorangetrieben werden können. Unter maßgeblicher Vorarbeit der AGFW gibt es seit 1999 ein EuroHeat-Gremium "Committee for Research & Technical Development". Außerdem ist die AGFW auf internationaler Ebene in der IEA engagiert. Ein deutscher Spiegelausschuss filtert dabei die Interessen der deutschen Heizkraftwirtschaft und bringt sie in das Executive Committee "District Heating and Cooling" ein. Die Gremienarbeit wird von der Forschungsstelle betreut bzw. unterstützt.

Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung in Europa hat im letzten Jahrzehnt an Bedeutung gewonnen. Ursache hierfür ist das Zusammenwachsen und die Liberalisierung des europäischen Marktes und die von der EU aufgelegten Rahmenprogramme für Forschung und Entwicklung.

Thematisch ist die Nah-/Fernwärme, die als Komplementärtechnik der Kraft-Wärme-Kopplung mit der politischen Zielsetzung der CO2-Reduktion der EU direkt in Beziehung zu setzen ist, in einer guten Position. Als nachteilig bei der Vorbereitung und Durchführung von FE-Vorhaben haben sich in der Vergangenheit die sehr ungleichmäßige Verteilung von KWK und leitungsgebundener Wärmeversorgung in den 15 Mitgliedsstaaten und die sehr unterschiedlichen Anwendungstechniken in den einzelnen Ländern erwiesen. Daneben spielte sicher auch der regulierte Energiemarkt eine Rolle, der mit definierten Versorgungsaufträgen in abgegrenzten Gebieten nur wenige Anreize setzte, um sich durch Innovation in eine bessere Marktposition zu bringen.

Die Erfahrungen mit dem RTD-Committee der EuroHeat in den Jahren 1999 bis 2001 haben gezeigt, daß breit angelegte Organisationsstrukturen zwar für Fragen des Informationsaustausches und der Kommunikation sehr gut geeignet sind, die Beschleunigung von Innovationsprozessen, aber wohl eher von Kernstrukturen ausgehend, in Gang gesetzt werden können. Maßnahmen zur Innovationsbeschleunigung nutzen demzufolge zweckdienlich bereits vorhandene Kernstrukturen, wie die Nordwärme-Organisation, das IEA-Implementing Agreement oder Projekt- und Interessentengruppen im Rahmenprogramm der EU.

Die Erörterung des Themas "Internationale Zusammenarbeit" unter Beteiligung von Vertretern aus Dänemark und Schweden sowie des Vorsitzenden des Executive Committees "District Heating & Cooling" führte zur Auffassung, die internationale Zusammenarbeit auszubauen und sich auch am 6. Rahmenprogramm "Forschung und Entwicklung" der EU zu beteiligen. Das skandinavische Angebot, Deutschland stärker in die Nordwärme-Seminare einzubinden und bis 2006 eine gemeinsame Tagung in Deutschland durchzuführen wurde sehr begrüßt.

Präsentation

  Forschung und Entwicklung - Der Weg in die Zukunft 

Die Fernwärmeversorgung in der Bundesrepublik Deutschland
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