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Börsenindex EGIX bringt mehr Transparenz und Rechtssicherheit für Fernwärmekunden und Versorgungsunternehmen
Börsenindex EGIX bringt mehr Transparenz und Rechtssicherheit für Fernwärmekunden und Versorgungsunternehmen
Kostenfreie Veröffentlichung des EGIX durch EEX geplant – Verbände AGFW, BDEW und VKU betonen Bedeutung des EGIX für den Wärmemarkt
Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, 25. Februar 2013 – Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. (AGFW), der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sprechen sich für eine Nutzung des European Gas Index (EGIX) auch in Fernwärmeverträgen aus. Die Verbände sehen darin einen wichtigen Schritt für mehr Transparenz im Wärmemarkt. Die neue Veröffentlichungspraxis der EGIX-Werte ist von großer Bedeutung, da sie ein Instrument zur Verfügung stellt, mit dem die Fernwärmewirtschaft ihre Kostensituation in Preisänderungsklauseln marktgerecht darstellen und der Kunde diese einfach und transparent nachvollziehen kann.
Vor zwei Jahren startete die European Energy Exchange (EEX) die Veröffentlichung des EGIX. Mit dem EGIX stellt die EEX den Marktteilnehmern einen transparenten Index zur Verfügung, der jederzeit dem aktuellen Marktpreis für Erdgaslieferungen im nächsten Monat entspricht und in Energielieferverträge integriert werden kann.
Ab sofort werden zusätzlich zu den Tageswerten auch die aktuellen und historischen Monats- und Jahresdurchschnittswerte des „EGIX Deutschland“ im Internet veröffentlicht. Die Werte sind für alle Marktteilnehmer und Kunden öffentlich zugänglich.
www.eex.com/de/Downloads/Marktdaten/Erdgas - EEX
Diese Praxis wird den besonderen Transparenzanforderungen der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV) gerecht und erleichtert Fernwärmekunden die Nachvollziehbarkeit von Preisänderungen über Preisanpassungsklauseln in Fernwärmelieferverträgen. Wie bisher stehen aktuelle und historische EGIX-Werte allen Datennutzern auch über die Informationsprodukte der Börse zur Verfügung.
Hintergrund
Preisänderungsklauseln in Fernwärmelieferungsverträgen müssen laut AVBFernwärmeV die maßgeblichen Berechnungsfaktoren vollständig und in allgemein verständlicher Form ausweisen. Weiterhin sind in den Preisänderungsklauseln Faktoren zu wählen, die sich in etwa wie die Kosten der Erzeugung von Fernwärme durch das Unternehmen entwickeln.
Fernwärme wird überwiegend in Gas-Heizkraftwerken erzeugt. In der Vergangenheit konnten die langfristigen Gasbezugsverträge mit Preisanpassungsklauseln auf leichtes Heizöl (HEL) diese Vorgabe erfüllen, weil sie ausreichend genau die Kostenentwicklung bei der Beschaffung von Erdgas reflektierten.
Mit der Liberalisierung des Gasmarktes entkoppelte sich die Entwicklung des Gas- vom Ölpreis nachhaltig. Zusätzlich organisieren viele Versorgungsunternehmen ihren Gasbedarf über andere Beschaffungswege und -formen. Dabei gewinnt der Einkauf über die Börse EEX immer mehr an Bedeutung. Zur marktbasierten und rechtssicheren Darstellung der Entwicklung der Brennstoffkosten werden zunehmend verschiedene Preisanpassungsklauseln zum Einsatz kommen, die den Einkaufsbedingungen Rechnung tragen und Indizes wie den EGIX beinhalten können. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist zu erwarten, dass zukünftig die bisher für die Fernwärmewirtschaft genutzten Indizes möglicherweise nicht mehr in der „Fachserie 17 – Reihe 2“ des Statistischen Bundesamtes dargestellt werden. Um dennoch die eigene Kostensituation in Lieferverträgen abbilden zu können, haben die genannten Verbände in Zusammenarbeit mit der EEX die oben skizzierte Zukunftsoption für Preisänderungsklauseln entwickelt.
Die Verbände antizipieren die zunehmende Bedeutung des transparenten börslichen Gashandels an der EEX für die gesamte Energiewirtschaft und erwarten, dass der Referenzpreis der EEX für Erdgas zu einem wesentlichen Faktor bei Preisanpassungen in Fernwärmelieferverträgen wird.
Kontakt:
European Energy Exchange AG | AGFW |
BDEW | |
Eckpunktepapier von AGFW, VIK, VKU und BDEW zum Ausbau der KWK
Eckpunktepapier von AGFW, VIK, VKU und BDEW zum Ausbau der KWK
Über 350 umweltfreundliche KWK-Anlagen mit mehr als 5.000 Megawatt Leistung geplant. Fortschreibung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes muss wichtiger Bestandteil des deutschen Energiekonzepts werden.
Frankfurt, 9. Mai 2011 Von den Ergebnissen der aktuell stattfindenden Zwischenprüfung des KWKGesetzes (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes) erwarten die Verbände AGFW, BDEW, VKU und VIK einen deutlichen Impuls für den Zubau umweltfreundlicher Strom‐ und Wärmeversorgung, gepaart mit einem hohen Maß an Versorgungssicherheit. Die Verbände kommen in einem Eckpunktepapier* zu dem Schluss, dass der KWK- und Wärmemarkt bereits heute das Potential bietet, einen erheblichen und ganzheitlichen Beitrag zur Erreichung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung zu leisten. Voraussetzung ist aber eine entsprechende gesetzgeberische Flankierung.
Die Potentiale für den weiteren Ausbau der KWK und der Fernwärme sind beachtlich. Energieversorgungsunternehmen und Industriebetriebe sind bereit, in den Neubau, den Ersatz oder die Modernisierung von KWK-Anlagen zu investieren. Nach Einschätzung der Verbände bewegen sich diese Planungen in einer Größenordnung von 5,1 Gigawatt elektrisch (5,5 GW thermisch) und betreffen rund 350 Anlagen. Weiterhin befindet sich der Bau von rund 2.000 Kilometern Fernwärmeleitungen in der Prüfung. Jedoch stehen diese und weitere Planungen unter dem Vorbehalt, dass der Gesetzgeber geeignete Rahmenbedingungen schafft, damit diese Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können.
Der Anteil des KWK-Stroms an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland würde hierdurch spürbar zunehmen, bedingt durch neu gebaute KWK-Anlagen, aber auch auf Grund von Effizienzsteigerungen durch Modernisierung und Ersatz von Bestandsanlagen. Die heute ohnehin bereits hohen CO2-Einsparungen durch den Einsatz von KWK würden weiter steigen, da die überwiegende Anzahl der projektierten KWK‐Anlagen mit klimafreundlichem Gas befeuert wird.
Den geplanten Investitionen in Höhe von rund 10 Milliarden Euro stehen Zuschlagszahlungen nach dem KWK-Gesetz gegenüber, die im Jahr 2016 für KWK-Strom nach grober Schätzung 400 Millionen Euro erreichen. Die für den Ausbau der KWK und Fernwärme vorgesehenen Mittel in Höhe von 750 Millionen Euro werden damit in den kommenden Jahren regelmäßig deutlich unterschritten.
Wechselwirkungen mit anderen gesetzlichen Klimaschutzvorgaben schaden der KWK. Als besonders kritisch für den KWK‐ und Fernwärmeausbau wird die Regelung des Emissionszertifikatehandels ab 2013 gesehen. Hier wird eine Wettbewerbsverzerrung innerhalb des Wärmemarktes zu Ungunsten der KWK und Fernwärme von den Unternehmen erwartet. Ähnliches gilt bezüglich der 2013 anstehenden Novellierung des Energie- und Stromsteuergesetzes.
Unverständlich ist für die Verbände die fehlende Berücksichtigung von KWK und Fernwärme im Energiekonzept der Bundesregierung. Die Verbände fordern hier eine radikale Kehrtwende der Politik, um bestehende Planungsunsicherheiten, die bei den Unternehmen zur Zurückstellung oder gar Aufgabe von Bauvorhaben führen, zu verhindern. Es gilt, die Chancen der ausgereiften, umweltfreundlichen und versorgungssicheren Kraft‐Wärme‐Kopplung mit neuem politischem Rückenwind zu stärken.
Mit einem ausgewogenen Mix aus Erneuerbaren Energien, fossilen Kraftwerken und Heizungen in Verbindung mit modernsten KWK-Anlagen und Fernwärmeversorgung wird ein sinnvoller Weg beim grundlegenden Umbau der Energieversorgung Deutschlands beschritten.
Die Kernforderungen der Verbände im Überblick:
· Konsequente Umsetzung des Ziels, den Anteil der Stromerzeugung aus KWK bis 2020 auf 25 Prozent zu erhöhen.
· Fortschreibung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes
· Verbesserung der Wärmenetz-Förderung und Beseitigung bürokratischer Hürden
· Klares Bekenntnis der Politik zur KWK und Fernwärme
Pressekontakt:
AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V.:
John Miller, Bereichsleiter Energiepolitik und Wärmewirtschaft,
Tel. 069/ 6304-352, E-Mail: j.miller@agfw.de
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW):
Frank Brachvogel, Pressesprecher, Tel: 030/300199‐1160, E-Mail: frank.brachvogel@bdew.de
VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.:
Roland Schmied, Pressesprecher, Tel. 0201/8 10 84 15, E-Mail: r.schmied@vik.de
Verband kommunaler Unternehmen (VKU):
Carsten Wagner, Pressesprecher, Tel. 030/58 58 0‐220,E-Mail: carsten.wagner@vku.de
April 2011 AGFW positiv zum Urteil des BGH vom 6. April 2011
April 2011 AGFW positiv zum Urteil des BGH vom 6. April 2011
Der AGFW begrüßt das Urteil des BGH vom 6. April 201 (Az. VIII ZR 66/09) zur Transparenz von Preisänderungsklauseln der Fernwärmewirtschaft.
Auch wenn das Gericht die betroffene Klausel ...
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AGFW | Der Energieeffizienzverband
für Wärme, Kälte und KWK e. V.
Stresemannallee 30
60596 Frankfurt/Main
Tel.: +49 69 6304-278
Fax: +49 69 6304-458
Mail to: w.lutsch@agfw.de
Internet: http://www.agfw.de
April 2011 AGFW ‐ für eine „smarte“ Energiewende in Deutschland
April 2011 AGFW ‐ für eine „smarte“ Energiewende in Deutschland
Mit Bezug auf das 6‐Punkte‐Papier der Bundesregierung zur beschleunigten Energiewende in Deutschland wollen wir unseren Part – die Energieeffizienz sowie den Blick auf den Wärmemarkt‐ beisteuern. Die Fernwärme und KWK wird bei der zukünftigen Ausgestaltung des Energiesystems einen ...
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AGFW | Der Energieeffizienzverband
für Wärme, Kälte und KWK e. V.
Stresemannallee 28
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2. April 2011 Erfahrungswissen als Chance für morgen
2. April 2011 Erfahrungswissen als Chance für morgen
Erfahrungswissen als Chance für morgen – Realität Energieeffizienz
2. April 2011 Die jüngsten Ereignisse in Japan erfordern ein Umdenken und eine Überarbeitung des Energiekonzeptes der Bundesregierung. Dabei bedeutet „Energieversorgung“ Strom und Wärme. Die Politik steht im Augenblick vor dem Dilemma sehr schnell, sehr vieles im Energiebereich gleichzeitig in Angriff nehmen zu müssen, was jedoch nicht ...
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März 2011 Die Zukunft der deutschen Energieversorgung
März 2011 Die Zukunft der deutschen Energieversorgung
Die Zukunft der deutschen Energieversorgung ‐ Mehr Effizienz, Erneuerbare Energien und Systemstabilität mit KWK und Fernwärme
März 2011 AGFW appelliert an die Politik bei ihren jetzigen Überlegungen über die Zukunft der deutschen Energieversorgung KWK und Fernwärme als Effizienztechnologie und wichtigen Baustein ....
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Weitergehende Informationen zum AGFW‐Zukunftsprogramm erhalten Sie unter:
http://www.agfw.de/strategie‐und‐politik/strategie‐grundsatzthemen/branchenposition/
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Internet: http://www.agfw.de
Berlin/Frankfurt 02.09.2010 Programm Stadtumbau Ost:
Berlin/Frankfurt 02.09.2010 Programm Stadtumbau Ost:

Programm Stadtumbau Ost: Anpassungsinvestitionen und Gebäudesanierung brauchen weiterhin Unterstützung
Berlin/Frankfurt 02.09.2010 Im Vorfeld der Sondersitzung der Bauministerkonferenz am 3. September zu den Kürzungen in der Städtebauförderung warnen der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. gemeinsam davor, den Anpassungsbedarf der Energie-, Wasserver- und Abwasserentsorgungsstrukturen in den ost- und auch den westdeutschen Bundesländern zu unterschätzen und die Mittel pauschal zu halbieren. „Der demographische Wandel hat weiterhin eine hohe Dynamik. Der strukturelle Rückgang der Bevölkerung in weiten Teilen Ost- und Westdeutschlands verursacht Unterauslastungen der Infrastrukturen der Energie- und Wasserversorgung sowie der Abwasserentsorgung", erläutert VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.
Energieeffizienzsteigerung, demographische Veränderungen und die angespannte finanzielle Situation der Kommunen sind zentrale Themen in der kommenden Dekade“, so Werner Lutsch, Geschäftsführer des AGFW. „Mit dem Umbau der technischen Infrastruktur im Stadtumbau- Ost Programm konnten erste wesentliche Schritte zur Erreichung dieser Herausforderungen bereits jetzt angegangen werden. Den Weg durch die massiven Kürzungen nun zu verlangsamen, wäre das falsche Signal an die Städte und Kommunen.“
Mit dem Programm Stadtumbau Ost besitzen die Kommunen ein Werkzeug, um diese Aufgabe anzugehen. Laut Entwurf des Bundeshaushaltsplans 2011 (Bundestagsdrucksache 17/2500) soll die bundesweite Förderung 2011 um 50 Prozent von 610 auf 305 Millionen Euro gekürzt werden. Die derzeit diskutierten Veränderungen in der Förderung des Stadtumbaus Ost müssen dafür Sorge tragen, dass die Weichen für die Stadtentwicklung der Zukunft auch weiterhin richtig gestellt und die passenden Investitionsanreize gegeben werden.
Berlin, 17.06.2008 Hohe Kosten für Umbau der Ver- und Entsorgungsnetze...
Berlin, 17.06.2008 Hohe Kosten für Umbau der Ver- und Entsorgungsnetze...
VKU UND AGFW ZUR WISSENSCHAFTLICHEN UNTERSUCHUNG ÜBER FÖRDERPROGRAMM „STADTUMBAU OST“
Hohe Kosten für Umbau der Ver- und Entsorgungsnetze/ Förderprogramme muss
Berlin, 17.06.2008. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. treten für eine Weiterführung des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ ein. Sie stützen sich dabei auf einen heute von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee vorgestellten Bericht zur Evaluierung des 2001 aufgelegten Programms, in dem dies ebenfalls gefordert wird. „Der Rückgang der Bevölkerungszahlen in den Städten und Gemeinden der neuen Bundesländer hat nicht nur dramatische Folgen für die Wohnungswirtschaft, sondern auch für die Ver- und Entsorgungsunternehmen. Um weiterhin qualitativ hochwerti-ge Dienstleistungen zu sozialverträglichen Preisen anbieten zu können, ist staatliche Förderung unabdingbar“, erklärten VKU-Präsident Stephan Weil und AGFW-Präsident Stephan Schwarz.
Durch den erwarteten weiteren Rückgang der Bevölkerung um örtlich bis zu 30 % in 10 Jahren kommt es zu einer Unterauslastung der technischen Infrastruktur wie den Wasser-, Abwasser- und Fernwärmenetzen. Folge sind betriebstechnische Probleme, die auch die Versorgungs- und Entsorgungsqualität beeinträchtigen können. Der deshalb notwendige Um- und Rückbau der Netze ist mit erheblichen finanziellen Belastungen für die betroffenen Ver- und Entsorgungsunternehmen verbunden. Auch die Verbraucher müssen mit höheren Kosten rechnen. „Mit der Fortsetzung des Förderprogramms werden die finanziellen Lasten wenigstens abgemildert“, so die beiden Verbandspräsidenten.
Das Programm „Stadtumbau Ost“ berücksichtigt seit 2006 auch die Anpassungsmaßnahmen für technische Infrastrukturen in geringem Umfang. VKU und AGFW stellen aber mit Bedauern fest, dass einige Bundesländer diese Fördermöglichkeiten nicht oder nicht ausreichend ausschöpfen. Dringend erforderlich sei auch eine stärkere und konsequentere Einbeziehung der Ver- und Entsorgungsunternehmen bei Stadtentwicklungskonzepten. Die Unternehmen seien auf verbindliche Konzepte für eine langfristige Investitionsplanung angewiesen. Die Finanzverwaltungen des Bundes und der Länder müssten außerdem einheitliche steuerliche Regelungen schaffen, um die Sonderaufwendungen für die Unternehmen möglichst gering zu halten.
Gemeinsames Positionspapier von VKU, AGFW und BDEW zur Fortsetzung des Stadtumbaus in den neuen Ländern über das Jahr 2009 hinaus unter www.vku.de. und www.agfw.de.
Ansprechpartner:
AGFW e. V.
Harald Rapp
Stresemannallee 28, 60596 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 6304-418
Telefax: +49 69 6304-391
E-Mail: h.rapp@agfw.de
VKU e. V.
Rosemarie Folle
Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Telefon: +49 30 58580-208
Telefax: +49 30 58580-100
E-Mail: folle@vku.de
Presseresonanz
Presseresonanz

Fernwärme im Osten zehn Prozent teurer
Fernwärme ist in Ostdeutschland durchschnittlich zehn Prozent teurer als in
Westdeutschland. Das ergab eine Auswertung des MDR-Magazins Umschau.
Grundlage für diesen Vergleich ist der bundesweite Fernwärmepreisvergleich der Arbeitsgemeinschaft für
Wärme und Heizkraftwirtschaft (AGFW), Frankfurt/Main, von Oktober. Danach liegen die monatlichen
Fernwärmekosten in den Neuen Ländern durchschnittlich bei 0,88 Euro/Quadratmeter Wohnfläche.
In Westdeutschland hingegen beträgt der Fernwärmepreis nur 0,80 Euro/Quadratmeter.
Der gesamtdeutsche Durchschnittspreis beträgt 0,83 Euro/Quadratmeter.
Brennstoff entscheidet
Diesen Ost-West-Unterschied begründet Harald Rapp, Sprecher des AGFW e. V., vor allem mit zwei Ursachen: Zum einen werde Fernwärme im Osten hauptsächlich durch Gas erzeugt, anders als in Westdeutschland: Dort werde die Fernwärme zum überwiegenden Teil aus Kohle gewonnen. Dies führt dazu, dass Mieter in Ostdeutschland die ständig steigenden Preise für Gas und Öl stärker spüren als Mieter im Westen.
"Als die ostdeutschen Heizkraftwerke Mitte der 90-er Jahre modernisiert worden sind, setzte man auf Gas, weil es ein umweltschonender Brennstoff ist und seinerzeit deutlich günstiger war als heute", erklärt Rapp weiter: "Zum anderen führen erhebliche Kosten für die Modernisierung der ostdeutschen Kraftwerke und Fernwärmeleitungen zu diesem Preisunterschied."
Zu den Bundesländern mit den höchsten Fernwärmepreisen zählen:
- Mecklenburg-Vorpommern (0,92 Euro/Quadratmeter)
- Brandenburg (0,91 Euro/Quadratmeter)
- Sachsen-*Anhalt (0,90 Euro/Quadratmeter)
- Sachsen (0,86 Euro/Quadratmeter)
Nach Baden-Württemberg (0,84 Euro/Quadratmeter) folgt Thüringen (0,83 Euro/Quadratmeter).
Am preiswertesten bekommt man Fernwärme im Saarland (0,72 Euro/Quadratmeter).
Ebenfalls günstig sind die Preise in Berlin (0,75 Euro/Quadratmeter), Nordrhein-Westfalen
(0,76 Euro/Quadratmeter) und Schleswig-Holstein (0,77 Euro/Quadratmeter).
Der Vergleich basiert auf einem Mehrfamilienhaus mit 30 Wohneinheiten auf 2.000 Quadratmetern Wohnfläche. Das Haus hat einen Wärmeanschlusswert von 160 kW, einen Jahreswärmeverbrauch von 288 MWh und eine Ausnutzungsdauer von 1.800 Stunden. Bei den Angaben handelt es sich um Preise, die den Vermietern vom Fernwärmelieferanten berechnet werden. Die Wärmekosten in der Nebenkostenabrechnung für den Mieter enthalten darüber hinaus noch Heiznebenkosten wie etwa Wartung der Anlage und Betriebsstrom.
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