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- Rainer Sturm / pixelio.de
Wärmespeicher (Studie Prognos)
Wärmespeicher (Studie Prognos)
Gewissermaßen „just in time“ ist die Wärmespeicherstudie der Prognos AG im Auftrag des AGFW fertig gestellt worden. Die Studie befasst sich mit dem „Beitrag von Wärmespeichern zur Integration erneuerbarer Energien“. Zwar hat das Thema „Wärmespeicher“ in der Diskussion um eine Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes zunehmend an Dynamik gewonnen, bisher fehlte es aber an einer genauen Beschreibung u.a. des Wirkmechanismus, des Bedarfes und eines Vergleiches mit anderen Optionen zur Integration erneuerbarer Energien. Diese Wissenslücke ist durch die Studie jetzt behoben worden: Anhand von typischen Anwendungsfällen wird das heutige und zukünftige Last- bzw. Erzeugungs-Managementpotenzial von KWK-Anlagen mit Wärmespeichern dargestellt. Im Vergleich mit anderen Alternativen (wie z. B. Druckluftspeichern, Pumpspeicherkraftwerken, Wasserstoff/Methan etc.) wird von Prognos bestätigt, dass Wärmespeicher in Verbindung mit KWK-Anlagen insbesondere durch ihre aktuell bereits gegebene technische Verfügbarkeit, ihre relativ kurzen Realisierungszeiten, ihre relativ gute Akzeptanz sowie die verhältnismäßig geringen Investitionskosten über relevante Vorteile im Gesamtvergleich mit alternativen Lastmanagementoptionen verfügen. Auch wenn eine Anreizregelung für Wärmespeicher im Gesetzentwurf bereits fest verankert scheint, so ist diese Studie doch eine wichtige und notwendige Bestätigung für die Politik, dass eine richtige Entscheidung getroffen wird.
An der Studie haben sich folgende Unternehmen beteiligt:
DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH
EVH GmbH, Halle
Großkraftwerk Mannheim AG
GeneraTec GmbH, Nürnberg
Stadtwerke Duisburg AG
Stadtwerke Hannover AG
SWM Services GmbH, München
Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin
BDEW e.V., Berlin
Hier ersehen Sie die Wärmespeicherstudie.
KWK-Novelle 2012
KWK-Novelle 2012
Der Entwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für eine Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes liegt seit Ende 2011 vor.
Lesen Sie im Folgenden zum Thema:
- wesentliche Punkte des Gesetzesentwurf
Die nachfolgenden Vorträge ersehen Sie nach dem LOGIN:
- Vortrag Reg.-Dir. M. Schultz (BMWI) "KWK-Novelle 2012 - Sachstand"
- Vortrag W. Lutsch (AGFW-Geschäftsführung) "Brachchenforderungen"
- Gesetzlicher Rahmen : Novelle des KWKModG
Gemeinsame Verbändeerklärung der Verbände [PDF]
AGFW, BDEW, B.KWK, VDMA Power Systems, Verdi, VIK und VKU
zur Novelle des KWK-Gesetzes
Verbände bewerten den aktuell vorliegenden Entwurf zur Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes grundsätzlich positiv, fordern aber eine Anpassung des KWK-Zuschlages.
AGFW-Stellungnahme zur Anhörung [PDF]
Mini-KWK-Impulsprogramm
Mini-KWK-Impulsprogramm
Die neue Richtlinie für die Förderung von Mini-KWK-Anlagen ist seit dem 18. Janaur 2012 veröffetnlciht.
Demnach können Mini-Blockheizkraftwere bis 20 kW in Bestandsbauten einen einmaligen Investitionskostenzuschuss erhalten, der nach der elektrischen Liestung der Anlagen gestaffelt ist.
Beispielsweise erhalten sehr kleine Anlagen mit einer Leistung vom 1 kW €1.500,- , große Anlagen mit 19 kW hingegen €3.450,-.
Lesen Sie mehr dazu in der Pressemeldung des Bundesumweltministeriums, der Richtilinie und der AGFW-Stellungnahme (nach LOGIN).
Mietrechtsnovelle
Mietrechtsnovelle
Der Gesetzesentwurf (25.10.2011) zur Mietrechtsnovelle enthält neue und zum Teil schädliche Regelgungen für Contractoren und Fernwärmeversorgern. Dagegen haben sich die Verbände AGFW, VfW, ASEW, B.KWK und ZVEI-ESCO-Forum in einer gemeinsamen Stellungnahme ausgesprochen.
Der Gesetzentwurf sieht einen neuen § 556c im BGB (Kosten der Wärmelieferung als Betriebskosten) nebst einer zu seiner Umsetzung vorgesehenen "Verordnung über die Wärmelieferung für Mietwohnraum (Mietwohnraum-Wärmelieferungsverordnung - MietWohn-WärmeLV)" vor. Damit sollen entsprechend den Regelungen des Koalitionsvertrages "...die bestehenden Möglichkeiten der gewerblichen Wärmelieferung (Energie-Contracting) mit Mietwohnbereich erweitert werden". Gleiches gilt für die leitungsgebundene Fernwärmeversrogung.
Die Initiative ist vom Grundsatz zu begrüßen, zumal bereits seit längerem eine Verbesserung der Umlagefähigkeit von Wärmelieferungskosten politisch gewollt war. Dieses Ziel ist inzwischen durch eine Änderung der Rechtsprechung des BGH erreicht worden. Eine komplette Neuregelung, wie im § 556c BGB vorgesehen, ist damit nicht notwendig bzw. wirkt stark einschränkend und sogar schädlich. Im Ergebnis führt sie zu einem erheblichen Abwicklungs- und Umsetzungsaufwand und voraussichtlich auch zu einer erheblichen Mehrbelastung der Gerichte.
Lesen Sie hierzu die
- Stellungnahme der Verbände AGFW, ASEW, b.KWK, VfW, ZVEI vom 17.01.2012
- Stellungnahme der Verbände AGFW und Vfw vom 08.08.2012
- Gesetzlicher Rahmen: Novelle des Mietrechts (nach LOGIN einsehbar)
Leitfaden Entschädigungszahlungen (§ 12 Abs. 1 EEG 2009)
Leitfaden Entschädigungszahlungen (§ 12 Abs. 1 EEG 2009)
Nach dem EEG 2009 sind Netzbetreiber ausnahmsweise berechtigt, an ihr Netz angeschlossene Anlagen zu regeln. Die betroffenen Anlagenbetreiber sind "in einem vereibarten Umfang" zu entschädigen. Für die sachgerechte Ermittlung von Entschädigungszahlungen wurde eine gemeinsame Verbändeempfehlung von AGFW, BDEW, VKU, IVG, BEE sowie dess Fachverbänden BWE, BDW, Fachverband Biogas und BSW-Solar entwickelt.
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