AKTUELL 23/19

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AGFW unter den Gewinnern des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“

Abbildung 1: Peter Altmaier bei der Bekanntgabe der Gewinner des Ideenwettbewerbs

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat gestern in Berlin die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ bekanntgegeben (vgl. Abb. 1). 
Der AGFW ist mit seinem Projekt „Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen (GWP)“ eines von 20 prämierten Konsortien (vgl. Abb. 2).

Der Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ war Anfang 2019 durch das BMWi ausgeschrieben worden, um eine ganzheitliche „Erprobung der technischen und nicht-technischen Innovationen in einem realen Umfeld“ zu erforschen. Zielstellung ist die Identifikation von Hemmnissen für die breite Implementierung CO2-armer Energieversorgungssysteme über alle Systemteile – Erzeugung, Verteilung und Nutzung – hinweg. Die Besonderheit an der Ausschreibung ist dabei, dass gezielt regulatorische Hemmnisse wie den Einsatz konterkarierende Umlagen oder Abgaben ausgesetzt werden sollen, um Innovationen näher an den Markt zu bringen.

Der AGFW hatte sich mit einem Konsortium aus fünf Versorgungsunternehmen (EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Fernheizwerk Neukölln AG, MVV Energie AG, Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co. KG, Vattenfall Wärme Berlin AG) und zwei 
Forschungsinstituten (IER Universität Stuttgart und Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme) beworben. Das Projekt „Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen - Installation, Betrieb, Monitoring und Systemeinbindung“ zielt dabei auf die Identifikation regulatorischer Hemmnisse, die dem Einsatz der klimafreundlichen Technologie in Fernwärmenetzen entgegenstehen. Ein Alleinstellungsmerkmal der Projektskizze ist die sehr heterogene Zusammensetzung des Konsortiums, die sehr unterschiedliche Fernwärmeversorgungsunternehmen – in Bezug auf Unternehmensgröße und Anschlussleistung, Erzeugungsanteil verschiedener Erzeugungstechnologien etc. – vereint. So können aus den anstehenden Untersuchungen Empfehlungen für die gesamte Branche erarbeitet werden.

Die Resonanz auf die Ausschreibung hat lt. dem Ministerium die Erwartungen weit übertroffen. Insgesamt wurden 90 Vorschläge mit über 500 Partnern beim Ideenwettbewerb eingereicht. Das Vorhaben des AGFW Konsortiums ist eines von 20 exzellenten Projekten, die eine Förderung verdienen, um zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab zu erproben. 
 

Abbildung 2: Prämierte Reallabore der Energiewende (Quelle: BMWi)

„Wir freuen uns, dass das BMWi unsere Auffassung unterstützt, dass Wärmenetze in Kombination mit Großwärmepumpen neben dem Einsatz hocheffizienter KWK einen entscheidenden Beitrag zur CO2-Reduktion in Ballungsräumen leisten können“, kommentiert Dipl.-Ing. Werner R. Lutsch, Geschäftsführer des AGFW die Entscheidung nach fachlicher und politischer Bewertung.

Nächster Schritt: Einreichung der Projektanträge
Nach der positiven Entscheidung für das AGFW Projekt werden nun die Detailanträge ausgearbeitet, um eine Lösung voranzutreiben, die in die Zeit passt, so der zuständige Bereichsleiter F&E und Geschäftsführer der AGFW-Projekt GmbH, Dr. Heiko Huther. 

Gespannt schaut auch der AGFW-Projektkreis „Großwärmepumpen in der Fernwärme“ auf den weiteren Verlauf des Reallabors. Die individuellen Einzelprojekte können dabei wichtige Informationen liefern um sowohl technische, als auch wirtschaftliche und politische Fragestellungen rund um Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen zu beantworten. Eine Übersicht zum Konsortium können Sie der Info-Box (Abb. 3) entnehmen. Darüber hinaus veröffentlichte der AGFW gestern eine Pressemitteilung zum Ideenwettbewerb. Diese finden Sie hier auf unserer Homepage zum Download.

Steckbriefe zu den Gewinnern des „Ideenwettbewerbs Reallabore der Energiewende“ finden Sie hier. Eine Karte (Großversion der Abb. 2) mit einem geographischen Überblick finden Sie hier. Einen Chapeau-Text zur Erläuterung der Zielsetzungen des Ideenwettbewerbs finden Sie hier.
 


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