Passwort vergessen?

Bitte den Benutzernamen oder die E-Mail-Adresse eingeben. Sie erhalten dann umgehend Anweisungen zum Zurücksetzen des Passworts zugesandt.

Zurück zum Anmeldeformular

Digitalisierung in der Fernwärme

Energie-/Klimakonzepte & F+E / Forschung & Innovation / Laufende Projekte / Digitalisierung in der Fernwärme

Digitalisierung in der Fernwärme

März 2020

Veranstaltungshinweis(e)

18.03.2020 - Fernwärme & KWK - durch Forschung fit für die Zukunft

Der Bereich „Forschung und Entwicklung“ des AGFW initiiert, leitet, bearbeitet und begleitet nationale sowie internationale Forschungsprojekte. Die Veranstaltung Fernwärme & KWK – durch Forschung fit für die Zukunft zielt auf die Präsentation ausgewählter Forschungsarbeiten ab. Gleichermaßen bietet sie eine Plattform zur Diskussion innerhalb der Branche und regt zur Migration der Ergebnisse in die Versorgungsunternehmen an.

Bei der Gestaltung der zukünftigen Fernwärmesysteme treten verschiedene Herausforderung und neue Fragestellungen auf, die Gegenstand von AGFW-Forschungsvorhaben sind. Der zweite Teil der Veranstaltung behandelt die Chancen die durch „Digitalisierung in der Fernwärme“ entstehen.

Weitere Informationen und das Detaillierte Programm finden Sie hier

10.03.2020 - Veranstaltungshinweis der DHC+ Technology Platform

Some learnings of two European projects about district heating and cooling will be at the core of this free webinar.

As part of the Horizon 2020 project TEMPO, 6 technologies are developed and demonstrated that aim to reduce the temperature levels in new and existing DH networks, ranging from innovative piping and buffers to new digital tools and controllers.

Various tools exist to help you plan your DHC project before the actual deployment of your network. The transition Roadmaps and the CO2 calculation Excel tool, developed/adapted in the frame of the HeatNet NWE project, are two of them.

This webinar is relevant to public sector staff working in areas such as planning, policy, engineering, and facilities management. It is also a great opportunity for those working in the energy and construction sectors to gain an insight into heat networks.

This webinar will be held on the 10th of March 2020 from 10h30 to 12h (CEST).

Orientierungshilfe zur Digitalisierung in der Fernwärmebranche

Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Vernetzung technischer Anlagen unterstützt die Fernwärmebranche auf ihrem Weg in der Wärmewende. Die hier veröffentlichte „Orientierungshilfe zur Digitalisierung in der Fernwärmebranche“ soll Ihnen als Mitgliedsunternehmen dabei helfen, die Maßnahmen, die unter dem Begriff der „Digitalisierung“ zusammengefasst werden, strukturiert aufzuzeigen und Ihnen dabei helfen, für Ihr Unternehmen spezifische, anforderungsgerechte Lösungen einzuführen. Als Branchenverband möchten wir weiter auf dem Weg voranschreiten, aktuelle Themen mit Ihnen und für Sie zu bearbeiten.

Download der Studie                   Download der Anhänge

August 2019

Hinter dem Begriff der Digitalisierung verbergen sich eine Vielzahl von Technologien, Anwendungsfeldern und Einsatzmöglichkeiten, die es ermöglichen sollen zukünftige Energiesysteme intelligenter und effizienter zu gestalten. Was Digitalisierung für die gesamte Prozesskette des Wärme- und Kältesektors bedeuten kann, wurde in Form der hier vorgestellten "Digital Roadmap"(Version 2) aufbereitet.

Die Roadmap wurde von Vertretern der DHC+ Technology Platform und Beteiligten des Horizon 2020 Projektes "STORM" entwickelt und gliedert sich in die sechs Unterkapitel:

  1. Production level
  2. Distribution level
  3. Building level
  4. Consumption level
  5. Desing and Planning
  6. Sector Coupling and Interation of Multiple Sources

Zu jedem wird der Stand der Technik dargestellt, spezifische Barrieren der Digitalisierung identifiziert, Ziele und Ausblicke gegeben sowie Handlungsempfehlungen inklusive möglicher nächster Schritte und deren Prioritäten aufgeführt.

Weitere Information erhalten Sie unter www.euroheat.org.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bezeichnet „Digitalisierung“ als einen der drei wesentlichen Trends in der Entwicklung des Energiesektors der kommenden Jahre [1]. Dies wird auch im, aktuell in der Konsolidierungsphase befindlichen, 7. Energieforschungsprogramm eine deutlich größere Rolle spielen als noch 2011 in der 6. Auflage [2]. Dass sich dies auch im Wärmesektor bemerkbar machen wird, verrät ein Blick auf die gegenwärtige Forschungslandschaft. Dort tummeln sich bereits heute zahlreiche Forschungsprojekte, die dem Themengebiet Digitalisierung zugeordnet werden können. Hier sind nicht nur ausschließlich Forschungseinrichtungen und Systemlieferanten anzutreffen, sondern auch zahlreiche kleine und große Versorgungunternehmen, die in diesem Feld aktiv sind.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Technologien und Akteuren mit individuellen Zielen und Blickwinkeln, als auch das Fehlen einer klaren Abgrenzung des Begriffs „Digitalisierung", machen es nahezu unmöglich sich einen ganzheitlichen Überblick zu verschaffen. Allerdings wird deutlich, dass die Entwicklung und Vernetzung digitaler Technologien Einfluss auf die gesamte Prozesskette des Wärmesystems, von der Erzeugung, über Speicher und Verteilung, bis hin zum Verbraucher und der anschließenden Abrechnung, nehmen können. Ermöglicht werden soll dies unter anderem durch die digitale Vernetzung der Erzeugerstrukturen, den Verteilnetzen und den Verbrauchern, die dann mittels Echtzeit-Datenerfassung und Echtzeit‑Datenaustausch untereinander "kommunizieren". So groß die Potentiale der Digitalisierung sein können, so groß sind auch die Herausforderungen. Neben technischen Fragestellungen müssen hier auch Anforderungen an den Datenschutz, im Besonderen der Besitz und die Verarbeitung von personenbezogene Daten oder hinsichtlich Ausfall- und Systemsicherheit, erfüllt werden. Weiterhin werden neue Geschäftsmodelle entstehen (müssen) und rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Nicht zuletzt deshalb befasst sich auch der AGFW an verschiedensten Stellen mit dem Themengebiet der „Digitalisierung“.

Der Bereich Forschung und Entwicklung, als Mitglied der beim europäische Dachverband Euroheat&Power angesiedelten Technologie Plattform DHC+ beteiligt sich,  beispielsweise an der Workingroup on Digitalisation  und steht dabei im Austausch mit nationalen und internationalen Experten. Mit der Digital Roadmap for District Heating & Cooling versucht man hier die Frage zu beantworten, welche Bedeutung die Digitalisierung für den Wärme- und Kältesektor haben kann.


[1]  https://www.bmwi.de

[2]  http://energietechnik-bb.de


F&E Aktivitäten im Bereich Digitalisierung

Im ursprünglichen Sinn bezeichnet Digitalisierung die Umwandlung analoger Signale in digitale Daten [3]. Die Erfassung, Aufbereitung und Auswertung von Daten ist auch im, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten, Verbundforschungsvorhaben „Wärmenetze im energetischen Monitoring“ ein zentrales Element. Ziel ist mit möglichst minimalem Aufwand, maximale Erkenntnisse über den aktuellen Zustand des Wärmenetzes zu erlangen. Auch hier spielt die automatisierte Erfassung, Übermittlung, Aufbereitung und Analyse von digitalisierten Messwerten eine entscheidende Rolle.  Wärmenetze im energetischen Monitoring


[3]https://brockhaus.de

Die verstärkte Integration fluktuierender erneuerbarer Energien erfordert hochflexible thermische Kraftwerke zur Netzstabilisierung und bedarfsgerechten Abdeckung der verbleibenden Netzlasten. Im Projekt KWK-Flex beabsichtigt die Hochschule Kempten mit zwei assoziierten gewerblichen Partnern, den Fernwärmeversorgern und Stadtwerken Fernwärme Ulm GmbH (FUG) und ZAK Energie GmbH (ZAK), die Entwicklung innovativer technischer und wirtschaftlicher Flexibilisierungskonzepte für klimafreundliche Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen. Der technische Fokus liegt dabei auf der optimierten Einbindung thermischer Energiespeicher sowie innovativer 'Power-to-Heat'-Technologien wie Großwärmepumpen oder Direkterhitzern. AGFW begleitet das Forschungsvorhaben und informiert regelmäßig in diversen Fachgremien über die aktuellen Entwicklungen.

Nähere Informationen und aktuelle Veröffentlichungen, beispielsweise zum Thema Deep Learning zur Lastprognose finden Sie hier.  

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.