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Internationale Konferenz: „Smart Energy Systems and 4th Generation District Heating“

Ende August fand auf dem Kopenhagener Campus der Alborg Universität die internationale Konferenz „Smart Energy Systems and 4th Generation District Heating“ statt. An der zweitägigen Veranstaltung präsentierten, informierten und diskutierten 180 Teilnehmer aus 25 Ländern neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Fernwärmebranche. Dabei wurden zum ersten Mal auf der jährlich stattfinden Tagung die Themen Fernwärme Systeme der so genannten vierten Generation und „Smarte Energiesysteme“ gemeinsam behandelt. Als „Smarte Energiesysteme“ gelten Energieversorgungskonzepte, die durch einen systemischen Ansatz nachhaltige Lösungen für Strom-, Wärme-, Kälte- und den Verkehrssektor erzielen und dabei die Potenziale der erneuerbaren Energien nutzen. Ziel „Smarter Energiesysteme“ ist die weitestgehend vollständige Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien zur Erreichung der europäischen Klimaziele 2030 bzw. 2050.

Während der Konferenz präsentierten verschiedene Forschungsstellen ihre Arbeitsergebnisse in zum Teil zeitgleich stattfindenden Veranstaltungsblöcken. Die insgesamt siebzig Fachvorträge behandelten die Themengebiete:

  • Smarte Energiesysteme;
  • Zukünftige Fernwärmeerzeugungssystem;
  • Energieplanung und Planungstools; Niedertemperatur Fernwärmenetze;
  • Niedertemperatur Wärmenetze und Gebäude; (zukünftige Wärmeverbraucher);
  • Wirtschaftliche Bewertung der Nutzung industrieller Abwärme Nutzung.

 

Download der Veranstaltungsunterlagen hier.

Bei grabenlosen Verlegetechniken wird die Rohrleitung aus einer Startbaugrube oder von der Geländeoberfläche aus unterirdisch eingebracht. Dabei werden Geräte verwendet, deren Betrieb teurer ist als der Einsatz herkömmlicher Tiefbaumaschinen. Dennoch kann die Anwendung der grabenlosen Verlegetechnik wirtschaftlich sein. Teilweise ist diese Technologie die einzige Möglichkeit, einen bestimmten Trassenverlauf zu verwirklichen. Hinsichtlich der Kostenreduktion und der geringen Oberflächen- sowie Umweltbeeinflussung ist die grabenlose Verlegung von Rohrleitungen ein vielversprechendes, innovatives Verfahren, welches auch für den Fernwärmeleitungsbau eine allgemeine Akzeptanz erfahren sollte. Hierfür ist eine abgesicherte Wissensbasis insbesondere für KMR-Leitungen notwendig. Diese wird im Forschungsvorhaben „Identifikation von Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes grabenloser Verlegetechniken im Fernwärmeleitungsbau“ (FKZ 03ET1063A) erarbeitet. Im Zuge des Forschungsvorhabens wurden auf dem Gelände der Firma BRUGG Rohrsysteme GmbH in Wunstorf mehrere KMR-Leitungen grabenlos verlegt und anschließend in Zyklen beheizt und abgekühlt. Hierbei wurden verschiedene Messungen durchgeführt. Nach erfolgreicher Beendigung des Heizbetriebs wurden die verschiedenen Leitungsstränge gezogen und die nötigen Kräfte ermittelt. Zusätzlich wurde der Bohrkanal mit einer am Rohrleitungsende installierten Kamera visuell begutachtet.

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