EEG: Potenziale von Biomasse und Power-to-Heat ausnutzen

Uwe Schlick / pixelio.de

Die Einführung von Ausschreibungen betrifft neben der Onshore-Windkraft und der Freiflächen-PV auch Biomasse-Anlagen ab einer Leistung von 150 kW. Zudem können sich die Betreiber von bereits bestehenden Biomasse-Anlagen dazu entscheiden von ihren festen Zuschlägen zum Ausschreibungssystem zu wechseln. Allerdings sind die Fördersätze weiterhin viel zu gering, um einen nennenswerten Effekt zu erzielen. Insgesamt weitet die Bundesregierung den Zielkorridor für die Erzeugung aus Biomasse auf zunächst jährlich 150 MW und später 200 MW aus. lm Vergleich zu den 100 MW aus dem EEG 2014, die aufgrund der niedrigen anzulegenden Werte aktuell bei Weitem nicht erreicht werden, ist das beachtenswert und entspricht zumindest in der Zielsetzung auch einer Forderung der AGFW-Stellungnahme. Der AGFW hatte zudem gefordert, den gezielten Einsatz von Power-to-District-Heat bei erneuerbarem Überschussstrom durch die Befreiung von der EEG-Umlage zu fördern. Hier hat sich die Koalition leider nicht im notwendigen Maße bewegt: Die Regelung überzuschaltbare Lasten sieht bei Netzengpässen (in regional begrenztem Umfang) vor, die Wirkleistungseinspeisung zu reduzieren und Power-to-District-Heat zuzuschalten, anstatt EE-Anlagen abzuregeln. Ein wettbewerbsorientierter und marktbasierter Mechanismus - wie von AGFW gefordert - sieht allerdings anders aus.

 

 

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