Neues aus Europa

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Neues aus Europa

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen in Europa.

  • Europarecht zu vNNE
     
  • Empfehlung der EU-Kommission zur Förderung von Niedrigstenergiegebäuden
     
  • Heating and Cooling Strategy des Europäischen Parlaments
     
  • Veranstaltungshinweis
    20. August 2015, 19 Uhr, Kölner Gespräche zum Energierecht
    "Ausschreibung von Fernwärme-Wegerechten?"
    Behandelt wrid die Frage, ob Fernwärmenetze oder Wegenutzungsrechte (Gestattungsverträge) für Fernwärme nach Kartellrecht, Vergaberecht, Wettbwerbsrecht oder der neuen EU-Konzessionsrichtlinie auszuschreiben sind. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.energierecht.uni-koeln.de/index.htm (Aktuelles, News vom 20. April 2015).
     
  • AGFW-Stellungnahme zur EU-Konsultation zur Energieeffizienzpolitik für 2030
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  • Verordnung zur europäischen Normung seit 1. Januar 2013 in Kraft
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  • CO2-Steuer
    Die zyprische Ratspräsidentschaft der EU hat einen Vorschlag zur Energiesteuer unterbreitet, der allerdings noch nichts auf der CO2-Seite bringt. Der AGFW hat zur geplanten Energiesteuer-Richtlinie Stellungnahmen abgegeben, die unsere Mitglieder hier finden.
     
  • Konzessions-Richtlinie
    Fortgeschriebener Report liegt vor
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  • Der AGFW hat für seine Mitglieder eine erste Analyse der Energieeffizienz-Richtlinie erstellt. 
     
  • Nach Zustimmung zur Energieeffizienz-Richtlinie durch das Europäische Parlament hat gestern auch der Ministerrat zugestimmt
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  • Energieeffizienz-Richtlinie angenommen
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Europarecht zu vNNE

Da dezentrale Anlagen Netzkosten und Investitionen einsparen, sind sie nach dem europäischen Recht zu fördern. ... mehr
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Empfehlung der EU-Kommission zur Förderung von Niedrigsenergiegebäuden

Die EU-Kommission hat eine Empfehlung erlassen zur Förderung von Niedrigstenergiegebäuden. Die Empfehlung (EU)2016/1318 der Kommission vom 29. Juli 2016 finden Sie hier.
Wichtig ist, dass Fernwärme und -kälte unter die sogenannten "nahegelegenen Quellen" fallen und damit unter die Defintion von "Niedrigstenergiegebäuden" fallen können (vgl. Nr. 2.1.3 der Kommissionsempfehlung, S. 51 oben).
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Heating and Cooling Strategy des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament hat am 13. September 2016 eine eigene Strategie für den Wärme- und Kältemarkt beschlossen. Nähere Informationen finden Sie hier.
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AGFW-Stellungnahme zur EU-Konsultation zur Energieeffizienzpolitik für 2030

Im Rahmen einer Konsultation hat der AGFW eine Stellungnahme zur europäischen Energieeffizienzpolitik für 2030 abgegeben.

Dabei wurde gegen eine neue Gesetzgebung im Energieffizienzbereich Stellung bezogen und statt dessen der Fokus auf eine sachgerechte Umsetzung der bestehenden Gestzgebeung, insbesondere unter Berücksichtigung des primärenergetischen Ansatzes gelegt. Der Gebäudebereich sollte ganzheitlich betrachtet und eine Perspektive gewählt werden, die das jeweilige Quartier umfasst und sich von der derzeitigen Betrachtung allein des einzelnen Gebäudes löst.
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Konzessionsrichtline

Den fortgeschriebenen Report zur Concessions directive vom 23. Oktober 2012 finden Sie hier. Unsere Botschaft klarzustellen, dass Wegenutzungsverträge keine "Konzessionen" sind, scheint ausweislich der Fülle der Anträge zum Recital 6 angekommen zu sein. Besonders deutlich erkennbar ist dies bei den Amendments 274 (Dorfmann) und 275 (van de Camp).
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Energieeffizienz-Richtlinie angenommen

Inzwischen liegt auf englisch eine neue Fassung der EED vor, über die der Ministerrat am 4. Oktober 2012 entschieden hat. Die Bezifferung der Artikel wurde berichtigt.

Das EU-Parlament hat am 11. Septemer 2012 die Energieeffizienz-Richtlinie in erster und einziger Lesung angenommen. Die deutsche Fassung finden Sie hier. Die Zustimmung des Rates gilt als sicher und dürfte Anfang Oktober auf die Tagesordnung kommen. Näheres erfahren Sie in einem Blickpunkt aktuell.
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Energiesteuer-Richtlinie - Novelle 2011

Die EU-Kommission hat einen Vorschlag für eine "Richtlinie des Rates zur Änderung der Richtline 2003/96/EG zur Restrukturierung der gemeinschaftlichen Rahmenvorschriften zur Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom" vorgelegt.
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Europäische Kommission will Ausbau von Fernwärme und KWK durch Energieeffizienzrichtlinie beflügeln

Am 22. Juni 2011 hat die Kommission den Vorschlag für eine Energieeffizienzrichtlinie offiziell vorgestellt und damit den Gesetzgebungsprozess eingeläutet. Mit einem Fokus auf Fernwärme als Wärmesenke für KWK geht der Vorschlag in die richtige Richtung. Im Gegensatz zu ersten internen Entwürfen wurde die primärenergetische Betrachtungsweise anerkannt und Kriterien für effiziente Fernwärme an den Mechanismen von EEWärmeG (50 % Wärme aus KWK, EE oder Kombination) und EnEV (PEF < 0,8) angelehnt. Die Kommission hofft den Gesetzgebungsprozess Ende 2012 abgeschlossen zu haben.
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Referenzwerte für KWK-Hocheffizienz: Ausschuss stimmt Fortschreibung der bestehenden Werte zu

Die zur Ermittlung der Hocheffizienz benötigten Referenzwerte, welche bislang nur bis 2011 vorlagen, sollen für den Zeitraum 2012 bis 2015 fortgeschrieben werden. Die Kommission hat nach Zustimmung des zuständigen Ausschusses Parlament und Rat einen entsprechenden Entwurf zur Überprüfung vorgelegt. Sollten während dieser dreimonatigen Überprüfungsphase keine Einwände erhoben werden, könnte der Beschluss noch vor Jahresende in Kraft treten.

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Guidance Documents zum EZH vorgelegt

Bei den europäischen "Guidance documents on the harmonized free allocation methodology for the EU-ETS" handelt es sich um Anleitungen, welche die Mitgliedsstaaten bei der Umsetzung der freien Zuteilung von Zertifikaten im Rahmen des Emissionszertifikatehandels unterstützen sollen. Diese Dokumente sind nicht rechtsverbindlich und stellen auch keine offizielle Position der Europäische Kommission dar. Sie spielen aber bei der Umsetzung des europäischen Rahmens in nationales Recht eine zumindest mittelbare Rolle durch ihren "semi-offiziellen" Charakter.

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EU-Kommission erkennt Fernwärme als Mittel an, erneuerbare Energien zum Kunden zu bringen

Die EU-Kommission erkennt in ihrer Mitteilung "A Roadmap for moving to a competitive low carbon economy in 2050" Fernwärme als Mittel an, erneuerbare Energien zum Kunden zu bringen (S. 8): 
As in the transport sector, shifting energy consumption towards low carbon electricity (including heat pumps and storage heaters) and renewable energy (e.g. solar heating, biogas, biomass), also provided through district heating systems, would help to protect consumers against rising fossil fuel prices and bring significant health benefits.

Die Mitteilung bleibt sonst in diesem Punkt oberflächlich, geht auf KWK nicht weiter ein und überschätzt die Bedeutung des Stromes im Wärmemarkt (S. 6). Hier spiegelt sich die mangelnde Sachkenntnis der DG "Klima" im Vergleich zur DG "Enerigie" unter Kommissar Oettinger.

Näheres: http://ec.europa.eu/clima/news/index_en.htm

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Emissionszertifikatehandel

Die Europpäische Kommission hat den Entwurf einer Kommissionsentscheidung für die Zuteilungsregeln zum Emissionszertifikatehandel vorgelegt. Derzeit prüft das Europäische Parlament den Entwurf.

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Emissionszertifkatehandel

Der AGFW hat eine Stellungnahme zum Guidance Document No. 6 vorgelegt und sie in einem Gespräch mit dem BMU vom 3. März 2011 um eine Abgrenzung "privater Haushalte" nach durchschnittlichen Vorlauftemperaturen ergänzt.

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Referenzwerte für KWK-Hocheffizienz

Ihr Verband hat sich fafür eingesetzt, dass die Referenzwerte für hocheffiziente KWK auf dem bisherigen Stand festgechrieben werden. Diese Auffassung wurde in den "Entwurf Referenzwerte" von der EU-Kommission übernommen.

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Kommissar Oettinger geht auf die Fernwärme zu

Der gestern veröffentlichte Energy Efficiency Plan 2011 (EEP) hebt die große Bedeutung des Wärmemarktes für die Energieeinsparung hervor. 40% der "final energy consumption" entfalle auf Gebäude, davon zwei Drittel auf Raumwärme. Zugleich betont er die großen Energieverluste der traditionellen getrennten Strom- und Wärmeerzeugung. Daraus leitet die Europäische Kommission die Notwendigkeit eines umfangreicheren Einsatzes hocheffizienter KWK, Fernwärme und -kälte und der Energie aus Müllverbrennung ab. Der Bau neuer Kraftwerke soll ggf. vom Einsatz von KWK und der Auskoppelung von Fernwärme abhängig gemacht werden.

Die Idee "smarter" Netze soll auch für Fernwärme nutzbar gemacht und die Verbraucher mit Zählern ausgerüstet werden.  

Die Europäische Kommission will u.a. die Unterstützung eines stärkeren Einsatzes von Fernwärme im Rahmen einer integrierten Stadtplanung prüfen. Der Einsatz von Energieeinspar-Contracting und von ESCOs, also Energiedienstleistungs-Unternehmen soll verstärkt werden. Rechtliche Hindernisse wie das "Mieter-Vermieter-Problem" bei der Investition in höhere Energieeffizienz müssen beseitigt werden.

Der EEP ist ein politsches Diskussionspapier und enthält noch keine unmittelbar wirksamen Maßnahmen.  Er ist Anlass für den Verband, den  Diskussionsprozess mit der der Politik verstärkt aufzugreifen und konkrete Maßnahmen zugunsten der Fernwärme vorzuschlagen und auf Fehleinschätzungen (Zähler!) hinzuweisen.

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EU-Gebäuderichtlinie verabschiedet

18. Mai 2010 billigte das Europäische Parlament den Standpunkt des Rates in Bezug auf die Neufassung der Gebäuderichtlinie. Damit war der Weg frei für eine Veröffentlichung. Die Richtlinie 2010/31/EU vom 19. Mai 2010 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Neufassung) wurde daraufhin am 18. Juni 2010 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht (Abl L 153 vom 18.06.2010, S. 13 ff).
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Der Vertrag von Lissabon

Seit dem 1. Dezember 2009 ist der Verrag von Lissabon in Kraft.
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Neue Europäische Kommission vorgeschlagen

Innerhalb der Europäischen Kommission werden die Zuständigkeiten für Energie neu geordnet und damit auch neue wegweisende Akzente gesetzt. Nach den bisherigen Vorstellungen des Kommissionspräsidenten Barroso, vorbehaltlich der Zustimmung des Parlamentes, sollen Kommissare werden für:

Energie:       Günther Oettinger, Deutschland (ohne Beihilfefragen und 
                     Klima)             
Klimapolitik:  Conny Hedegaard, Dänemark
Umwelt:        Janez Potocnik, Slowenien
Justiz:           Viviane Reding, Niederlande (wichtig wegen der Fragen des
                     Verbraucherschutzes

Die Aushöhlung des bisherigen Kommissariats für Energie in Richtung Klimaschutz deutet darauf hin, dass der Klimaschutz und damit der Emissionszertifikatehandel deutlich höhere Bedeutung bekommen werden.
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ECOHEAT4EU

Der AGFW beteiligt sich an dem neuen Forschungsvorhaben ECOHEAT4EU, mit dem Ergebnisse der ECOHEATCOOL-Studie aufgegriffen und weiterentwickelt werden sollen.
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EFRE-Förderung durch das Saarland

Das Saarland fördert im Rahmen des EFRE-Programms der Europäischen Union die Errichtung und Erweiterung von wärmebedarfsgeführten BHKW und Wärmenetzen. 
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KWK-Mitteilung der EU-Kommission

Europäische Kommission: KWK hat große Bedeutung für Energieeffizienz, Energie- und Klimapolitik. Das Potenzial der KWK zu nutzen, ist für die Europäische Union von "zentraler Rolle".
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Kohäsionspolitik der EU - EFRE

Der AGFW setzt sich mit einem Schreiben an die zuständigen Ministerien und Verwaltungsbehörden für eine Förderung der Fernwärme und Kraft-Wärme-Kopplung aus Mitteln des EU-Strukturfonds ein.
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Klimapaket der Europäischen Union verabschiedet

Das Klimapaket der Europäischen Union bestehend u. a. aus der EE-Richtlinie, der EZH-Richtlinie und der CCS-Richtlinie wurde jetzt endgültig beschlossen. 
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Neuere Entwicklungen - kurz und knapp

Der Aufsatz von Topp/Orita/Fricke "Aktuelle Entwicklungen in der Europäischen Energiepolitik" informiert über jüngste Entwicklungen.
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Entwurf einer Richtlinie über Verbraucherrechte

Der AGFW hat zum Entwurf einer Richtlinie über Verbraucherrechte eine Stellungnahme beim BMJ eingereicht.
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Europäisches Parlament fordert Europäische Kommission auf, Fernwärme und KWK zu fördern

In einer kürzlich im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Entschließung (ABl. C 68E vom 21. März 2009) zu dem Thema "Aktionsplan für Energieeffizienz: Das Potzenial ausschöpfen" hat das Europäische Parlament die Kommission aufgefordert, auf einen Ausbau der Fernwärme, -kälte, entsprechender Netze und der KWK hinzuarbeiten.
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Novellierung der Gebäuderichtlinie

Der Ausschuss für Industrie des Europäischen Parlaments hat den Bericht über den Richtlinien-Vorschlag gebilligt. Der AGFW hat daraufhin eine weitere Stellungnahme bei den zuständigen deutschen Ministerien (BMWi und BMVBS) eingereicht.
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2. Überprüfung der EU-Energiestrategie

Die Europäische Kommission hat die zweite Überprüfung der Energiestrategie eingeleitet.  Der AGFW hat zusammen mit Euroheat & Power und den in EHP zusammengeschlossenen europäischen Fernwärmeverbänden die Bundesminister Glos und Gabriel angeschrieben, um die Position der Fernwärmebranche nochmals deutlich zu machen. Gleichlautende Schreiben haben auch alle anderen europäischen Fernwärmeverbände an ihre nationalen Ministerien versandt.
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Kohäsionspolitik der EU: Fernwärmeausbau und dezentrale Energieerzeugung

Dank der vereinigten Politik von AGFW und EHP wurden Energieeffizienz, Fernwärme und dezentrale Energieerzeugung in einer Mitteilung der Kommission als Teile der Kohäsionspolitik hervorgehoben.
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Der Klimaschutz-Kompromiss des Europäischen Rates vom 11./12.12.2008

Der AGFW informiert seine Mitglieder über die Entscheidung des Europäischen Rates, die auch die Position von Fernwärme und KWK im Emissionszertifikatehandel betrifft.

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Weitere Stellungnahme des AGFW zum Emissionszertifikatehandel

Gegen die angemessene Berücksichtigung der Wärme aus hocheffizienter KWK bei der Novellierung der Emissionszertifikatehandels-Richtlinie werden gegenwärtig Einwände erhoben, die der AGFW für unzutreffend erachtet. Es wurde daher eine Stellungnahme verfasst, die sich mit diesen Einwänden auseinandersetzt. Die Stellungnahme wurde an ausgewählte Politiker in der Europäischen Union versandt.

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Emissionszertifkatehandel ab 2013

Die Arbeitsgruppe Energie der SPD-Franktion im Deutschen Budestag hat sich inhaltlich hinter die Forderungen des AGFW und befreundeter Verbände zum Emissionszertifkatehandel gestellt, vgl. Presseerklärung vom 11. November 2008. Es kommt jetzt darauf an, dass  Bundesminister Gabriel und die deutschen Europaabgeordneten diese Haltung übernehmen.

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Stellung der KWK im Emissionszertifikatehandel und BMU-Studie

Das BMU selbst stellt fest, dass die Klimaziele der Bundesregierung einen 25 %-KWK-Anteil und "äußerst intensive Anstrengungen" erfordern, netzgebundene Wärme um Altbaubestand deutlich auszuweitenund bezweifelt, dass die beschlossene Förderung von Wärmenetzen ausreichen wird . U. a. auf S. 7, 8, 19 und 147 der Studie wird auf die Bedeutung des KWK- und Fernwärmeausbaus hingewiesen. (mehr)
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Gemeinsame Stellungnahme zur Position der KWK im Emissionszertifkatehandel ab 2013

Nach dem Beschluss des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments vom 7. Oktober 2008 und nach dem SPD-Parteitag vom 18. Oktober 2008 konzentriert sich die politische Diskussion darauf, zumindest der Wärmeseite von hocheffizienten KWK-Anlagen freie Zertifikate zuzuteilen und eine Abschmelzung der Zuteilung bis zum Jahre 2020 auf Null zu verhindern. Um dies durchzusetzen, ist es noch einmal erforderlich, alle Kräfte zu bündeln. Unter der Federführung des AGFW sind die Verbände VKU, B.KWK, GEODE und die Gewerkschaft ver.di zusammengekommen, um in der gemeinsamen Stellungnahme vom 20. Oktober 2008 der Politik die Dringlichkeit des Problems deutlich zu machen. Die Stellungnahme wurde an maßgebliche Politiker in Deutschland und den entscheidenden Stellen der Europäischen Union versandt. 
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KWK-Richtlinie

Der Komitologie-Ausschuss der Europäischen Kommission hat in seiner Sitzung vom 9. Oktober 2008 abschließend entschieden. Der Text folgt weitgehend den Anregungen des AGFW. Es wird zu prüfen sein, ob sich daraus Folgerungen für die Auslegung des KWKModG ergeben. Die Entscheidung liegt nunmehr auch in deutscher Sprache vor. (mehr)
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Klimaschutzpaket

Die Europäische Kommission hat am 23. Januar 2008 ein umfangreiches Paket zum Klimaschutz und zur Förderung erneuerbarer Energien verabschiedet. Kernstück des Pakets sind die Reform des Emissionshandels und der Umweltschutzbeihilfen und der Vorschlag einer Richtlinie für Erneuerbare Energien. Dieses Maßnahmenpaket soll mit dazu beitragen, die im Januar 2007 formulierten Klimaziele der Europäischen Union zu erreichen. 
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Emissionshandelsrichtlinie

Am 23. Januar 2007 hat die Europäische Kommission im Rahmen des Klimaschutzpaketes den Vorschlag für eine Revision des Emissionszertitifkatehandels vorgelegt. Diese gilt für die dritte Handelsperiode ab 2013 und beinhaltet einige grundlegende Änderungen. 

AGFW und EHP greifen mit Vorschlägen in die Debatte des Europäischen Parlaments um den Emissionszertifikatehandel ab 2012 ein. (mehr)
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Erneuerbare Energien im Wärmemarkt

Im Rahmen des am 23. Januar 2008 von der Kommission vorgelegten Klimaschutzpaketes wurde auch die lang erwartete Richtlinie zur Förderung und Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen veröffentlicht. (mehr)

Euroheat&Power hat zum Richtlinienentwurf eine Stellungnahme mit Änderungsvorschlägen vorgelegt.
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Staatliche Umweltschutzbeihilfen

Im Rahmen des am 23. Januar 2008 veröffentlichten Klimaschutzpaketes wurden auch die Umweltschutzbeihilfen reformiert. Die Vorteile für KWK und Fernwärme blieben erhalten. (mehr)
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Aktionsplan für Energieeffizienz

Zum Bericht des Europäischen Parlaments über den Aktionsplan für Energieeffizienz der Europäischen Kommission vom Oktober 2006 wurden verschiedene Änderungsanträge von AGFW/EHP an Abgeordnete des Europäischen Parlaments übersandt. Diese fanden dort eine breite überparteiliche Unterstützung. (mehr)
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Euroheat & Power’s 4th Marketing Seminar / Österreichische Fernwärmetage

Vom 12.-14. März 2008 finden in Salzburg zum dritten Mal die Österreichischen Fernwärmetage, diesmal in Verbindung mit dem "Euroheat & Power's 4th Marketing Seminar", statt. (mehr)
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EU-Gebäuderichtlinie

Die Gebäuderichtlinie der EU vom Dezember 2002 soll den Energieverbrauch von Bauwerken zu senken. Für die Branche ist hier besonders die Bewertung von Fernwärmesystemen wichtig. Die EHP-Arbeitsgruppe "Eco Labelling" hat in diesem Zusammenhang den Vorschlag des "Primary Ressource Faktors" (PRF) erarbeitet und ihn im Juni 2007 als so genannten Pre-Standard des Europäischen Komitees für Normung (CEN) etablieren können. Dieser bewertet die in einem Gebäude genutzte Heizenergie über die gesamte Energieversorgungskette hinweg. Erfasst wird beispielsweise die Energie, die zum Transport von Heizöl zum Kunden verwendet wird. Vorbild war das Konzept der Primärenergiefaktoren der deutschen Energieeinsparverordnung (EnEV). Die Verwendung des PRF wird von AGFW/EHP weiter forciert, da es von Vorteil für die Fernwärme ist, ein Instrument zur Verfügung zu haben, mit dem die Effizienzvorteile moderner Fernwärmesysteme gegenüber anderen Heizungssystemen objektiv dargestellt werden können.
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Energiedienstleistungsrichtlinie

Zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der Energiedienstleistungsrichtlinie (EDL-Richtlinie) hatte die Europäische Kommission verschiedene Interessenvertreter aufgefordert Vorschläge zu unterbreiten, wie die nationalen Energieeffizienzaktionspläne (EEAP), die bis zum 30. Juni 2007 einzureichen waren, ausgestaltet werden können. Die EHP-Arbeitsgruppe "Energiepolitik" hat eine Vorlage erarbeitet und der Europäischen Kommission übergeben. Diese kann nun dazu genutzt werden die EEAP’s im Bereich des Wärme- bzw. Kältemarktes effektiv zu gestalten. Die Energieeffizienzaktionspläne sind nur ein erster Schritt bei der Umsetzung der Richtlinie, die einen Energieeinsparrichtwert von 9 % vorsieht, der bis Ende 2016 erreicht werden soll. In einem Ausschussverfahren wird nun ein Leitfaden erstellt, der den Mitgliedstaaten bei der Auswahl der besten Energieeffizienzmaßnahmen eine Orientierung bieten soll. Es konnte erreicht werden, dass Fernwärme und KWK bereits in der Richtlinie als Möglichkeiten aufgeführt sind, Energieeinsparungen zu erzielen. (mehr)
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Abfall-Rahmenrichtlinie

2005 hat die Europäische Kommission eine Abfall-Rahmenrichtlinie vorgelegt. Zusammen mit der Confederation of European Waste-to-Energy Plants (CEWEP) wurde im Europäischen Parlament im Vorfeld einer Abstimmung über diese Richtlinie auf die ökologischen Vorteile von Müllverbrennungsanlagen und die potenziellen Effizienzgewinne durch KWK aufmerksam gemacht. Die Konsultationen sind noch nicht abgeschlossen. Die AGFW und EHP werden den Vorgang weiter begleiten und die Interessen der Branche vertreten.
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Strategieplan für Energietechnologie

Die Europäische Kommission hat EHP zu einer Anhörung zum Strategieplan für Energietechnologie (SET-Plan) eingeladen, um einen konkreten Beitrag zum Thema Fernwärme/-kälte und KWK zu leisten. Der SET-Plan ist eine langfristig ausgerichtete Strategie, um die Energieversorgung Europas auf die Erfordernisse der Zukunft einzustellen. AGFW/EHP beteiligen sich an den Konsultationen und haben zudem eine Technologieplattform eingerichtet, die einen effizienten Wissenstransfer und Technologieaustausch ermöglichen soll. Derartige Technologieplattformen exstieren für verschiedene Gebiete. Ihre Akteure werden regelmäßig bei Beratungen der Europäischen Kommission hinzugezogen.
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Energieverbraucherrechte

Derzeit befindet sich eine Charta der Rechte der Energieverbraucher in der Entstehungsphase. Es sollen die Rechte der Verbraucher gestärkt und ihnen unter anderem ermöglicht werden, Kalkulationen über die Endverbraucherpreise zu erhalten. In den ersten Entwürfen konnte erreicht werden, dass sich diese Charta auf den Strom- und Erdgasmarkt beschränkt, Fernwärme also nicht erwähnt wird. 
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ECOHEATCOOL-Studie

Unter Federführung von Euroheat & Power in Zusammenarbeit mit der AGFW wurde die ECOHEATCOOL-Studie, die durch das Intelligent Europe Programme der Europäischen Union unterstützt wurde, abgeschlossen. Die Studie belegt das hohe Potenzial des Fernwärmeausbaus in Europa; sie zeigt Möglichkeiten der CO2-Reduzierung und einer größeren Versorgungssicherheit durch den verstärkten Einsatz von Fernwärme auf. So könnten durch die Verdopplung des Fernwärmeanteils bei gleichzeitiger Verbesserung bestehender Systeme Kohlendioxidemissionen in Höhe von 400 Millionen Tonnen pro Jahr - das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß Frankreichs - eingespart werden. Die Ergebnisse können unter www.ecoheatcool.org eingesehen werden. Die Studie ist innerhalb kürzester Zeit unter Fachleuten und politischen Entscheidungsträgern zur Referenz für Fernwärme/-kälte und KWK geworden. Ein positives Echo fand die Studie bereits bei der Fraktion der GRÜNEN im Europäischen Parlament. (mehr)
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IEA CHP-Collaborative

Die AGFW und EHP beteiligen sich an einer DHC/CHP-Collaborative der International Energy Agency (IEA). Ziel dieser Initiative ist, einen weltweiten Überblick über die Potenziale der Fernwärme, Fernkälte und KWK zu gewinnen. Die Ergebnisse der Studie werden von der IEA im Rahmen des G8-Gipfels 2008 in Japan veröffentlicht. Aufgrund der Reputation der IEA unter politischen Entscheidungsträgern ist mit einer positiven Wirkung für die Branche zu rechnen. 
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EHP Marketing-Datenbank

Als Dienstleistung des Verbandes hat EHP eine Marketing-Datenbank eingerichtet. Unternehmen, die sich mit Fernwärme beschäftigen, haben hier die Möglichkeit, Marketingkonzepte auf internationaler Ebene auszutauschen. Konzipiert wurde das Projekt durch die Arbeitsgruppe "Marketing", in der die AGFW aktiv vertreten ist. Weitergehende Informationen finden Sie unter http://www.promotingdhc.eu/.
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