Die Erhöhung der europäischen 2030-Ziele

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Die Erhöhung der europäischen 2030-Ziele

Durch die Verordnung wird das Ziel der Klimaneutralität der Europäischen Union gesetzlich verankert. Das Ziel soll kollektiv durch die Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2050 erreicht werden. Ob entsprechend dem sehr ambitionierten 2050er Ziel die Zielvorgaben für Emissionsreduktionen für das Jahr 2030 auf 50 % oder sogar 55 % erhöht werden, wird die Kommission erst im September dieses Jahres entscheiden. Über die entsprechende Novellierung des bestehenden Rechtsrahmens wird die Kommission bis Ende Juni 2021 entscheiden. Der Entwurf beinhaltet allerdings keine konkreten Vorgaben zu Maßnahmen, die zur Zielerreichung getroffen werden sollen. Diese werden erst durch die Novellen der entsprechenden Rechtsakte bestimmt.

Der AGFW hat zu dem Entwurf eine Stellungnahme vorbereitet, die sie HIER finden.

Der AGFW plädiert für eine ambitionierte, aber realistische Zielerhöhung, die auch in diesem kurzen zeitlichen Rahmen umsetzbar ist und durch tiefgreifende Analysen begleitet wird. Dabei soll verstärkt auf den Ausbau von Fernwärme gesetzt werden, um nicht nur der Klimakrise, sondern auch der sog. Corona-Krise entgegenzuwirken. Klimaschutz und Wirtschaftswachstum müssen nämlich Hand in Hand gehen.

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