Power-to-Heat

Politische Forderungen zum Thema Power-to-Heat


Das Thema Power-to-Heat (P2H) als Anwendung zur Integration von Strom aus Erneuerbaren Energien wird zunehmend stark in verschiedensten Bereichen der Energiewirtschaft, -politik und -technik diskutiert.
Power-to-Heat wird hier verstanden als großtechnische, zentrale Umwandlung von elektrischem Strom in Wärme, eingebettet in einen multivalenten Erzeugungspark, der sich durch die optionale Nutzung verschiedener Brennstoffe (erneuerbar oder fossil) und/oder Strom auszeichnet. Vorzugsweise handelt es sich bei dem multivalenten Erzeugungspark um Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die den Brennstoff hocheffizient in Strom und Wärme umwandelt.
Beispiele für solche Rahmenbedingungen sind fernwärmebetreibende Stadtwerke, die
ihren KWK-basierten Kraftwerkspark durch einen Elektroheizer ergänzen.

Derzeit sind deutschlandweit bereits Elektrodenkessel/Elektroheizer mit einer Gesamtleistung von mehr als 450 MWel installiert, die in Kombination mit KWK und Fernwärme hocheffiziente Systeme bilden. Diese Systeme können genutzt werden, um Flexibilität für das Stromsystem in Deutschland bereitzustellen und somit die Integration Erneuerbarer Energien zu fördern. Als Nebeneffekt ergibt sich durch die P2H-Technik somit die Möglichkeit die Energiewende in den Wärmemarkt - vor allem in dichtbesiedelten Ballungsgebieten - zu transferieren, in dem „grüne“ Wärme durch „grünen“ Überschussstrom bereitgestellt werden kann. Um dieses Potential nutzen zu können, müssen jedoch Anpassungen am rechtlichen Rahmen des Strommarktes vorgenommen werden.

Zu diesem Thema hat ein AGFW - Projektkreis verschiedene Dokumente erarbeitet und verfasst, die hier zum Download bereitstehen.

1. Artikel in der EuroHeat&Power zur Darstellung des Status Quo und der resultierenden Herausforderungen zum Thema P2H und Überschussstromspeicherung

2. Politische Forderungen zum Thema Power - to - Heat

3. Argumentationslinie zur Anerkennung von P2H in KWK-basierten Fernwärmenetzen als funktionale Stromspeicher

4. Positionspapier "Beseitigung von Umsetzungshemmnissen bezüglich Sektorkopplung und für Speichertechnologien wie beispielsweise Power-to-Heat"

Veranstaltungen
zum Thema:

20.03.2018
Darlegung der Wirtschaftlichkeitslücke nach §§ 20 und 24 KWKG in Frankfurt am Main

17.04.2018
23. Internationale Fachmesse und Kongress für Wärme, Kälte und KWK in Frankfurt am Main

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