SmartHeat: Digitalisierung von Wärmeversorgungsstrukturen in einem virtuellen Wärmekraftwerk

März 2020

Kurzbeschreibung

Förderkennzeichzen: 03ET1673C

Laufzeit:  01.08.2019 - 30.07.2022

Ziel des Projekts ist es, die Potenziale und Möglichkeiten der Digitalisierung im Bereich der leitungsgebundenen Wärmeversorgung am Beispiel der enercity Netz GmbH in Hannover zu untersuchen. Effizienzsteigerungen sollen durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationsstrukturen zur optimierten und prognosegestützten Steuerung von Wärmerzeugungs- und Nutzeranlagen erreicht werden. Das Projekt soll darüber hinaus als Einstieg in eine vertiefende Analyse von Daten mittels Data-Science-Methoden dienen. Hierdurch ist geplant, die Nutzbarkeit der Digitalisierung in zukünftigen Geschäftsprozessen bei der Vernetzung zwischen Versorger und Kunde vorzubereiten. Damit erbringt das Vorhaben durch die Nutzung der im Bereich virtueller Kraftwerke entwickelten Methodik zur Aktivierung von Wärmeflexibilitäten ein technisches Konzept für eine systemische Integration dezentraler Wärmeabnehmer in die Kraftwerkseinsatzplanung sowie die Wärmebereitstellung für Endkunden. Der Nutzen für weitere Versorger besteht dabei in der prototypischen Erprobung der Flexibilisierung von Endkundenanlagen und deren technischer und allgemein betriebswirtschaftlicher Bewertung.

Zielstellung

  • Untersuchung der Potenziale der Digitalisierung der Fernwärmeversorgung hinsichtlich der Effizienzsteigerung der Wärmeversorgung und neue Versorger-Kunden-Beziehungen; neue Tarifmodelle
  • Forschung wird konkret an einem Netz durchgeführt
  • Bestimmung des Flexibilitätspotenzials im System inklusive Wirtschaftlichkeitsanalysen
  • Erfassung von Flexibilitätsmöglichkeiten und Betriebsoptimierungen
  • Systematische Integration zwischen Versorger und Testgebäuden mittels IKT
  • Demonstration der Funktionalität der implementierten IKT
  • Demonstration der Flexibilität, Steuerung von Kundenanlagen über einen Zeitraum von 12 Monaten

Bisher erarbeitete Ergebnisse

  • Kommunikationsstandards für Fernwärmeanwendungen
  • Bestandsanalyse
  • Typisierung der Liegenschaften im Netzgebiet

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