Anschluss- und Kundenanlagen

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Anschluss- und Kundenanlagen

Die Versorgung einer Immobilie mit Fernwärme bringt neben der Umweltverträglichkeit weitere Vorteile mit sich. Bei einem Anschluss an das Fernwärmenetz entfallen beispielsweise die platzraubende Unterbringung von Heizkesseln, Öl- oder Gastanks sowie die Errichtung eines Schornsteins. Somit wird Raum im Gebäude frei, der anders genutzt werden kann.

Liegt bereits eine Fernwärmeleitung in der Nähe, können auch bestehende Gebäude nachträglich angeschlossen und die Vorteile der Fernwärme ebenfalls genutzt werden.

Als „Anschluss- und Kundenanlagen“ wird in der Fernwärme der Bereich ab dem Gebäudeeintritt bezeichnet. Dies geschieht unabhängig von den Eigentumsverhältnissen und den Verantwortlichkeiten für die verschiedenen technischen Einrichtungen. Zu den Anschluss- und Kundenanlagen in den zählen Teile der Hausanschlussleitung, die Hausstation und die Hausanlage. Letztere besteht aus den Verbrauchseinrichtungen, wie z. B. den Heizkörpern und der Wassererwärmung.

Die wichtigsten technischen Vorgaben für Anschluss- und Kundenanlagen finden Sie im AGFW-Regelwerk Band 5 und in der DIN 4747 „Fernwärmeanlagen – Sicherheitstechnische Ausrüstung“.


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Stand:  08.06.2020-Bt