Wärmeverteilung

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Wärmeverteilung

Die in Erzeugungsanlagen (überwiegend in Kraft-Wärme-Kopplung) erzeugte als auch in thermischen Speichern gespeicherte Wärme wird in Verteilnetze eingespeist und zu den Energienutzern transportiert.
Als Wärmeträger wird überwiegend Heizwasser eingesetzt. Wärmeversorgungen mit Dampf werden in vielen Fällen für industrielle Anwendungen und/oder zur Übertragung größerer Energiemengen genutzt.

Bild Prinzipskizze Verteilung

In wärmegedämmten Rohrleitungen des Verteilnetzes wird die thermische Energie des Wärmeträgers von der Einspeisestelle zum Energienutzer hin transportiert. Nach der dortigen Wärmeabgabe - für Raumheizung, Trinkwassererwärmung oder sonstige Zwecke – wird diese wieder zur Einspeisestelle zurück transportiert. Der kontinuierliche Wärmetransport erfolgt in den sogenannten Vorlauf- und Rücklaufleitungen somit im Kreislauf.

Die Vorlauftemperaturen in den Verteilnetzen der Fernwärme werden meist abhängig von der Außentemperatur geregelt. Sie liegen in größeren Heizwasser-Verteilnetzen bei mindestens 70 °C im Sommer (Trinkwassererwärmung) und können in der Heizperiode auf etwa 110 °C bis mehr als 130 °C ansteigen. Die Temperaturen in Dampf-Verteilnetzen liegen mit bis zu 200 °C deutlich darüber.

Die Rohrsysteme für die Fernwärme können, unter Beachtung wichtiger Parameter wie z. B. Kondensation und Wasserqualität, grundsätzlich auch für die Fernkälteversorgung genutzt werden.



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Stand: 11.08.2020-FGa