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Power-to-Heat

Politische Forderungen zum Thema Power-to-Heat


Das Thema Power-to-Heat (P2H) als Anwendung zur Integration von Strom aus Erneuerbaren Energien wird zunehmend stark in verschiedensten Bereichen der Energiewirtschaft, -politik und -technik diskutiert.
Power-to-Heat wird hier verstanden als großtechnische, zentrale Umwandlung von elektrischem Strom in Wärme, eingebettet in einen multivalenten Erzeugungspark, der sich durch die optionale Nutzung verschiedener Brennstoffe (erneuerbar oder fossil) und/oder Strom auszeichnet. Vorzugsweise handelt es sich bei dem multivalenten Erzeugungspark um Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die den Brennstoff hocheffizient in Strom und Wärme umwandelt.
Beispiele für solche Rahmenbedingungen sind fernwärmebetreibende Stadtwerke, die
ihren KWK-basierten Kraftwerkspark durch einen Elektroheizer ergänzen.

Derzeit sind deutschlandweit bereits Elektrodenkessel/Elektroheizer mit einer Gesamtleistung von mehr als 450 MWel installiert, die in Kombination mit KWK und Fernwärme hocheffiziente Systeme bilden. Diese Systeme können genutzt werden, um Flexibilität für das Stromsystem in Deutschland bereitzustellen und somit die Integration Erneuerbarer Energien zu fördern. Als Nebeneffekt ergibt sich durch die P2H-Technik somit die Möglichkeit die Energiewende in den Wärmemarkt - vor allem in dichtbesiedelten Ballungsgebieten - zu transferieren, in dem „grüne“ Wärme durch „grünen“ Überschussstrom bereitgestellt werden kann. Um dieses Potential nutzen zu können, müssen jedoch Anpassungen am rechtlichen Rahmen des Strommarktes vorgenommen werden.

Zu diesem Thema hat ein AGFW-Projektkreis verschiedene Dokumente erarbeitet und verfasst, die hier zum Download bereitstehen.

Dokumente zum Downloaden:

  1. Artikel in der Fachzeitschrift EuroHeat&Power von 2014 "Überschussstromspeicherungen mit thermischen Applikationen", Darstellung des Status Quo und der resultierenden Herausforerdungen
  2. Stellungnahme des AGFW zu Politischen Forderung zum Thema Power-to-Heat, November 2014
  3. Stellungnahme, Argumentationslinie des AGFW zur Anerkennung von P2H in KWK-basierten Fernwärmenetzen als funktionale Stromspeicher, November 2014
  4. Positionspapier des AGFW zur Beseitigung von Umsetzungshemmnissen bezüglich Sektorkopplung

Zur Thematik "Einsatz von Wärmespeichern und Power-to-Heat-Anlagen" wurde im August 2017 ebenfalls eine Studie veröffentlicht. Diese und viele weitere Studien finden Sie auf unserer Homepage unter dem Bereich Forschung und Entwicklung
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