Wasseraufbereitung und -analytik

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Wasseraufbereitung und -analytik

Checkliste Fremdlabore

Im AGFW Projektkreis „Wasseraufbereitung in Fernwärmenetzen“ (PK) wurde bei der Bearbeitung der Fragen aus den Mitgliedsunternehmen in den letzten Jahren festgestellt, dass viele Unternehmen die Überwachung ihres Kreislaufwassers nicht mehr selbst durchführen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie bitte HIER.

 

Wasserchemische Richtwerte - Arbeitsblatt FW 510

Die FW 510 benennt die Anforderungen an die Beschaffenheit des Kreislaufwassers in Fernwärmeheizanlagen. Darüber hinaus gibt es Hinweise für Planung, Konstruktion und Betrieb der Anlagen. Ziel des Arbeitsblattes ist es, das Risiko von Schäden durch wasserchemisch bedingte Störungen, wie z. B. Steinbildung und Korrosion, zu minimieren und die Betriebssicherheit und Verfügbarkeit der Anlagen zu gewährleisten.

Bei der Festlegung der wasserchemischen Richtwerte für das Kreislaufwasser wird unterschieden in salzarme (Leitfähigkeit < 100 µS/cm) und salzhaltige (Leitfähigkeit > 100 µS/cm) Fahrweise (Richtwerte für das Kreislaufwasser). Weitere Richtwerte ergeben sich anhand der Konditionierung. Mehr zu diesem Thema lesen Sie bitte HIER.

 

Kupfergelötete Plattenwärmeübertrager (PWÜ) sind für den Einsatz in der Fernwärme die erste Wahl!

In der Fernwärmebranche wird der kupfergelötete PWÜ mit sehr guten Langzeiterfahrungswerten eingesetzt. Es gibt bisher keine Erkenntnisse über Schäden aufgrund wasserchemischer Einflüsse, sofern die Branchen-Mindestanforderungen der FW 510 eingehalten werden. Ein Wechsel auf andere Werkstoffe ist nicht notwendig.

Dennoch wird von Seiten der Hersteller in den technischen Datenblättern keine Freigabe für den Einsatz des PWÜ in Fernwärmenetzen (unter Einhaltung der Grenzwerte gemäß FW 510) erteilt.

Die geforderten Grenzwerte weichen teilweise so massiv von den Anforderungen der FW 510 ab, dass dadurch eine gravierende Verschlechterung der Gewährleistungsbedingungen entstehen kann, sofern sich das Unternehmen nicht privatrechtlich absichert.

Deshalb hat der AGFW Hinweise für Änderungen Ihrer Ausschreibungs-/Vertragsunterlagen erarbeitet, die mit Mitgliederrundschreiben "Einsatzbedingungen PWÜ" versandt wurden.

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